Das Problem

 

Hygroskopische Feuchtigkeit . . .

. . . entsteht, wenn über das Transportmittel Wasser Salze in den Baustoff gelangen. Diese Salze haben die Eigenschaft, Wasser in auskristallisierter Form aus der Luftfeuchtigkeit aufzunehmen und den Baustoff zu durchfeuchten.
In den meisten Fällen handelt es sich um Sulfate, Chloride oder Nitrate. Diese bauschädlichen Salze kristallisieren an der Baustoffoberfläche aus und können durch den sogenannten Kristallisationsdruck den Baustoff zerstören. Über eine qualitative und quantitative Salzanalyse kann die Salzart und der Salzgehalt bestimmt werden.
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Aufsteigende Feuchtigkeit . . .

.  .  . entsteht durch das kapillare Saugvermögen poröser Baustoffe. Das Feuchte Profil zeigt im Mauerwerkskern deutlich höhere Feuchtigkeitsgrade auf als in den oberflächennahen Bereichen des Mauerquerschnitts.
Charakteristisch ist auch, dass der Feuchtigkeitsgrad meistens abnimmt, je weiter der Messpunkt vom Fußboden entfernt ist. Die Ursache liegt in der Regel in einer defekten oder nicht vorhandenen Horizontalabdichtung gegen aufsteigende Feuchtigkeit.
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Seitlich ins Mauerwerk eindringende Feuchtigkeit . . .

. . . gelangt durch Grund-, Hang- und Sickerwasser im erdberührten Bereich in den Baukörper. Man unterscheidet hierbei vier Wasserbelastungsfälle: Bodenfeuchtigkeit, nicht stauendes Sickerwasser, aufstauendes Sickerwasser und von außen drückendes Wasser. Die Ursache liegt in einer fehlenden oder defekten Außenabdichtung. 
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Kapillar aufsteigende Feuchte . . .

. . . kapillar aufsteigende Feuchte wandert über das Fundament durch defekte Horizontalsperren und durch die Kapillare des Baustoffes ins Mauerwerk. Der Prozess kann Jahre dauern, manchmal Jahrzehnte, oder auch Jahrhunderte. Verdunstet die Feuchtigkeit nicht schnell genug über die Oberfläche, sättigt sie das Mauerwerk und steigt immer höher.
  • In jedem Boden ist Feuchte und jede Mauer ist ein kapillarer Transportweg für diese Feuchte. Mauerfeuchte ist ein großes Problem aber noch viel problematischer sind die mittransportierten Salze
  • Jeder Boden, jeder Baustoff hat in sich Salze gebunden. Wasser löst die Salze und transportiert sie an die Maueroberfläche. Dort verdunstet das Wasser, zurück bleibt Salpeter.

Kondensfeuchte . . .

.  .  . Feuchtigkeit, die durch Abkühlung der warmen Luft an kälteren Bauteilen wie Außenwänden, Fenstern, Kaminen, Belüftungs- und Kaltwasserleitungen entstehen kann, nennt man Kondensfeuchte. Sie lässt sich durch richtiges Heizen und Lüften meistens ( allerdings nicht immer) in den Griff bekommen. In hartnäckigen Fällen muss der Schimmel direkt mit chemischen oder physikalischen Mitteln bekämpft werden.
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Horizontalsperre . . .

.  .  . wenn sie nicht vorhanden ist oder nicht mehr funktioniert steigt die Feuchtigkeit des Bodens aufgrund der Kapillarwirkung, ähnlich wie bei einem Stück Würfelzucker, im Mauerwerk hoch.           
  • Dass eine Horizontalsperre im Mauerwerk nötig ist, war den Baumeistern der Antike bereits bekannt. Aber, fast jede Horizontalsperre wird im Laufe Zeit  durch  hydrische, thermische, seismische oder biologische Einflüsse zerstört.   
  • Nun ist es schwierig, eine Horizontalsperre nachträglich wieder ins Mauerwerk zu bringen. Das geht nur mit unverhältnismäßig aufwendigen Maßnahmen, vielfach überhaupt nicht.   
  • Die beste Lösung ist es, die vorhandene Feuchte aktiv aus dem Mauerwerk zu verbannen und zusätzlich das Eindringen der Feuchte ins Mauerwerk zu verhindern. Das schafft nur ein elektro-physikalisches System mit seinen auf das vorhandene Baumaterial abgestimmten Impulsen.   
  • Es gibt noch zwei weitere Verfahren, eine Horizontalsperre wieder zu aktivieren, das mechanische (Edelstahlplatten) und das chemische (Injektion) Verfahren. Beide sind nicht immer erfolgreich und haben  enorme Nebenwirkungen und Nachteile. Siehe auch unter „Feuchte Mauern“   
  • Alle Verfahren, außer dem elektro-physikalischen-System, sind nicht mehr rückgängig zu machen. Das aufgesägte Mauerwerk bleibt aufgesägt oder die eingespritzte Chemie bleibt im Mauerwerk, auch wenn die Maßnahme keinen Erfolg hatte. 

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Eine elektro-physikalische Mauerwerksentfeuchtung mit dem Moistron System bedeutet:
Stopp der kapillar aufsteigenden Feuchte und damit auch Stopp dem Salztransport. Das gelöste Salz macht die aufsteigende Feuchte leitfähig. In der Mauer entsteht ein elektrostatisches Feld mit negativer Polarität. Unsere genau auf den Baustoff abgestimmten Impulse orientieren die Feuchte zurück ins Erdreich. Denn jeder Baustoff hat seine eigene kapillare Struktur und damit auch seine spezifischen Eigenschaften für kapillar aufsteigende Feuchte, grobporig wie Tuffstein oder feinporig wie handgebrannte Ziegel in alten Baudenkmälern. Diese Parameter lassen sich aber im Moistron System einstellen. Außerdem trocknet unser System nicht nur die Außenmauern sondern auch die Innenwände und den Fußboden.
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